Kostenloses KI-Bikefitting
Deine Sitzposition, neu vermessen.
Ein kurzes Video von der Seite genügt. Die Analyse liest deine Gelenkwinkel über jeden Trittzyklus aus und sagt dir in Millimetern, was an Sattel und Lenker zu verstellen ist.
Bike Fitting starten- kostenlos
- nur 2 Minuten
- kein Serverupload – dein Video bleibt privat
- ohne Anmeldung
Das Problem
Warum die richtige Sitzposition über Schmerz oder Freude entscheidet
Eine falsche Sattelhöhe, ein zu weit vorn montierter Sattel oder ein überstreckter Rücken machen sich selten sofort bemerkbar — sondern erst nach dem hundertsten Kilometer. Knieschmerzen nach längeren Ausfahrten, ein Ziehen im unteren Rücken, taube Finger am Lenker: Die Ursache liegt meist nicht am Material, sondern an der Einstellung des Rads.
Ein professionelles Bikefitting im Fachgeschäft kostet oft zwischen 100 und 250 Euro. Die Grundlagen — Knie-Extension, Hüftwinkel, Rumpfwinkel, Sattelhöhe — lassen sich mit einer Videoanalyse kostenlos und in Minuten überprüfen.
So funktioniert’s
Drei Schritte zur optimierten Sitzposition
Video aufnehmen
15 bis 30 Sekunden von der Seite, auf dem Rollentrainer. Ein Handy genügt.
Winkel werden gemessen
Knie-, Hüft-, Rumpf-, Schulter- und Sprunggelenkwinkel werden über alle Trittzyklen ausgelesen — an der jeweils exakten Kurbelstellung.
Empfehlung erhalten
Konkrete Verstellwerte in Millimetern für Sattelhöhe, Sattelposition, Kurbel und Cockpit — in der Reihenfolge, in der du sie umsetzen solltest.
Die Grundlagen
Die Winkel, auf die es beim Bikefitting ankommt
Modernes Bikefitting misst nicht mehr statisch mit dem Zollstock, sondern dynamisch in der Bewegung. Denn unter Last verändert sich die Position: Der Kniewinkel am unteren Totpunkt fällt im Treten systematisch anders aus als im Stand. Diese drei Winkel haben den größten Einfluss auf Komfort, Kraftübertragung und Verletzungsrisiko.
Knie-Extension
Gemessen am unteren Totpunkt der Pedalbewegung. Der Zielbereich hängt vom Radtyp ab: Rennrad 140–145°, Gravel 140–143°, Mountainbike 146–150°. Zu wenig Streckung belastet die Kniescheibe, zu viel lässt das Becken bei jeder Umdrehung abkippen.
Hüftwinkel
Am oberen Totpunkt, zwischen Oberkörper und Oberschenkel. Fällt er unter 45°, wird das Zwerchfell eingeengt und die Gesäßmuskulatur verliert ihre Hebelwirkung. Der wirksamste Hebel dagegen ist eine kürzere Kurbel.
Ellbogenbeugung
Eine leichte Beugung wirkt als natürlicher Stoßdämpfer. Durchgestreckte Arme leiten jeden Schlag der Straße direkt in Handgelenke, Schultern und Nacken — und begünstigen taube Hände.
Jeder Fahrstil, jede Position
Egal ob Rennrad, Gravel oder Mountainbike.












Fragen & Antworten
Häufige Fragen zum Bikefitting
Ist eine Online-Analyse genauso gut wie ein Bikefitting im Fachgeschäft?
Nein, und das soll sie auch nicht sein. Ein professionelles Studio kann mehr Faktoren einbeziehen: Druckverteilung auf dem Sattel, Beweglichkeitstests, individuelle Beschwerden, Beinlängendifferenzen. Für die Grundeinstellung von Sattelhöhe, Sattelposition und Cockpit liefert die Videoanalyse aber solide, biomechanisch fundierte Richtwerte, mit denen die meisten Radfahrer ihre Position deutlich verbessern — und du siehst, ob sich der Gang ins Studio überhaupt lohnt.
Was für ein Video brauche ich?
Ein 15 bis 30 Sekunden langes Video von der Seite, aufgenommen im 90-Grad-Winkel zum Rad, während du auf dem Rollentrainer bei mittlerer bis hoher Anstrengung trittst. Wichtig: der ganze Körper und das Rad sollten durchgehend im Bild sein. Optional kannst du zusätzlich ein Video von vorn hochladen — nur damit lässt sich messen, ob dein Knie beim Treten seitlich ausweicht.
Werden meine Videos gespeichert oder hochgeladen?
Nein. Die gesamte Analyse läuft direkt in deinem Browser auf deinem eigenen Gerät. Dein Video wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen und nirgends gespeichert. Es verlässt dein Gerät nicht.
Was kostet das?
Nichts. Es gibt keine Anmeldung, keine Zahlungsdaten und keine Testphase, die irgendwann ausläuft.
Wie oft sollte ich meine Sitzposition überprüfen?
Nach jeder größeren Änderung — neues Rad, neuer Sattel, neue Schuhe, spürbar veränderte Beweglichkeit — lohnt sich ein Check. Viele Radfahrer machen es einmal pro Saison zur Routine, typischerweise vor dem Beginn der Aufbauphase.
Funktioniert das auch für Mountainbike, Gravel oder Triathlon?
Ja. Die Kernmechanik gilt für jede Radform, aber die Zielbereiche unterscheiden sich deutlich: Beim Mountainbike wird eine tiefere Position mit 146 bis 150 Grad Knie-Extension bevorzugt, beim Triathlonrad wird der Sattel dagegen weit nach vorn geschoben, sodass das Knie 20 bis 80 Millimeter vor der Pedalachse steht. Du wählst deinen Radtyp zu Beginn aus, die Auswertung rechnet mit den passenden Werten.
Brauche ich besondere Ausrüstung?
Ein Rollentrainer und ein Handy reichen. Hilfreich ist enger anliegende Kleidung und gute Ausleuchtung — je klarer Hüfte, Knie und Fuß zu erkennen sind, desto stabiler wird die Messung. Wenn du deine Kurbellänge kennst (sie steht meist auf der Innenseite des Kurbelarms), werden die Millimeter-Angaben deutlich präziser.